Wolfsburg rüstet sich für die 2. Liga: HSV-Torjäger Glatzel soll kommen
Der VfL Wolfsburg plant den Wiederaufstieg in die Bundesliga und hat HSV-Stürmer Robert Glatzel im Visier, um den Kader zu verstärken. Glatzel bringt viel Erfahrung aus der 2. Liga mit.


Der VfL Wolfsburg hat keine Zeit zu verlieren nach dem Abstieg aus der Bundesliga, aus der Traurigkeit ob des sportlichen Misserfolgs soll möglichst rasch eine Aufbruchstimmung entstehen. "Wichtig wird sein, jetzt schnellstmöglich eine positive Grundstimmung im Verein zu erzeugen", sagt der neue Geschäftsführer Dieter Hecking. Dieser fahndet gemeinsam mit Sportdirektor Pirmin Schwegler nach einem neuen Trainer, die Kaderplanung läuft parallel auf Hochtouren. Und dabei steht nach kicker-Informationen ein ausgewiesener Kenner der 2. Liga im Fokus: HSV-Stürmer Robert Glatzel soll kommen. 189 Spiele hat der 32-Jährige im deutschen Unterhaus schon absolviert, dabei gelangen ihm bemerkenswerte 94 Tore für Kaiserslautern, Heidenheim und den HSV. Schießt der Routinier, der in Hamburg noch bis 2027 unter Vertrag steht, den VfL zurück in die Bundesliga? Das ist der Wolfsburger Plan, die Gespräche mit der Spielerseite laufen. Der VfL ist bemüht, eine erfahrene und deutschsprachige Achse zu installieren, um gerüstet zu sein für den harten Kampf im Unterhaus. Entsprechend muss der Klub zu Teilen von der eigentlichen Vereinsphilosophie, die bei Spielern bevorzugt "jung und entwicklungsfähig" bedeutet, abrücken. Der Kader wird sich verändern, viele Spieler wollen weg und können auch gehen, laut Sky will die TSG Hoffenheim Patrick Wimmer verpflichten. Im VfL-Angriff hat sich Jonas Wind verabschiedet, Dzenan Pejcinovic und Kento Shiogai sollen bleiben. Und dann auch von der Erfahrung Glatzels profitieren. Beim HSV stand der Torjäger in der abgelaufenen Saison 19-mal auf dem Feld, aber nur siebenmal in der Startelf. Dafür ist die Ausbeute von drei Toren und drei Vorlagen immer noch beachtlich. In seinen letzten Zweitligajahren bei den Hanseaten erzielte er zehn Tore in 15 Spielen, davor waren es 22 Treffer in 32 Partien. Auf diesen Torriecher würde der VfL gerne beim Unternehmen Bundesliga-Rückkehr setzen.
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